Osteopathie

Das Grundprinzip der Osteopathie erstreckt sich einerseits auf die Gesamtbeweglichkeit des Körpers und andererseits auf die Eigenbewegungen der Gewebe, einzelner Körperteile und Organsysteme, sowie deren harmonisches Zusammenspiel. Um eine optimale Funktionsweise zu gewährleisten bedarf jedes Körperteil und Organ einer ausreichenden Bewegungsfreiheit. Bei eingeschränkter Beweglichkeit treten gemäß der osteopathischen Perspektive zunächst Gewebespannungen auf, gefolgt von Funktionsstörungen. Die Kumulation dieser Fehlfunktionen kann aus Sicht der Osteopathie vom Organismus nicht mehr kompensiert werden, was zu Beschwerden führen kann. Bei der Suche nach den Ursachen von Beschwerden im menschlichen Körper stehen insbesondere Strukturstörungen und die daraus resultierenden Fehlfunktionen im Fokus. Die Osteopathie zielt darauf ab, diese sogenannten somatischen Dysfunktionen zu identifizieren und zu korrigieren. Infolgedessen behandle ich in meiner Praxis für Osteopathie im Lehel nicht unmittelbar Krankheiten im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr Beeinträchtigungen der Bewegungsfunktionen. Unser Organismus setzt sich aus zahlreichen Strukturen zusammen, die alle auf direkte oder indirekte Weise miteinander verbunden sind. Diese Verbindung wird durch die Faszien hergestellt, dünnwandige Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine umfassende Körperfaszie bilden. In der osteopathischen Betrachtung können Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen über die Faszien verbreitet werden und an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zum Ausdruck kommen.

Das ist Osteopathie

Die Praxis im Lehel suchen PatientInnen aus ganz unterschiedlichen Gründen auf, durch präzise angewandte manuelle Techniken haben OsteopathInnen die Möglichkeit, Blockaden im Körper zu lösen und somit Schmerzen zu lindern. Diese Therapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, darunter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Schulter- und Nackenschmerzen, Reflux, sowie bei Beschwerden während der Schwangerschaft. Die Osteopathie repräsentiert eine schonende Therapieform, die ohne den Einsatz von Medikamenten oder chirurgischen Eingriffen auskommt. Stattdessen liegt der Fokus der Behandlung auf der manuellen Behandlung von Gewebe und Gelenken. Die angewandten Techniken sind behutsam und eignen sich auch für empfindliche Patientinnen, wie beispielsweise ältere Menschen oder Babys.

wenn sie unter schmerzen leiden, die nicht durch eine akute verletzung verursacht werden, kann eine osteopathie-behandlung sinnvoll sein. ein osteopath kann bei einer vielzahl von beschwerden helfen, wie beispielsweise bei rückenschmerzen, nackenschmerzen, kopfschmerzen oder schulterschmerzen.
 
auch bei beschwerden während der schwangerschaft, bei verdauungsproblemen oder bei stress kann eine osteopathie-behandlung hilfreich sein. wenn sie sich unsicher sind, ob osteopathie für sie geeignet ist, sollten sie mit ihrem arzt oder therapeuten sprechen.

Jeder Termin beginnt mit einer gründlichen Anamnese. Dies dient sowohl der Einordnung der medizinischen Vorgeschichte als auch als erste Orientierung für osteopathische Behandlungsansätze. Anschließend erfolgt eine palpatorische Untersuchung, um die relevanten Stellen zu identifizieren. Je nach ihrer Relevanz werden diese dann mittels verschiedener osteopathischer Techniken behandelt. Ziel ist es, dem betroffenen Gewebe die notwendige Mobilität und Durchblutung zurückzugeben, um einen effizienten Heilungsprozess zu fördern. Eine Behandlung in der Praxis für OSteopathie im Lehel dauert bei Erwachsenen zwischen 50-60 Minuten, bei Kindern zwischen 30-45 Minuten. Falls Sie Arztberichte oder Bildgebungen haben sollten, bringen Sie diese bitte zur Erstkonsultation mit.

Die Abrechnung in der Praxis für Osteopathie im Lehel erfolgt nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Die Kosten für eine Behandlung orientieren sich entsprechend den zu behandelnden Regionen, für die im Gebührenkatalog spezifische Kostensätze festgelegt sind.

Kostenerstattung
Die Behandlungskosten werden mittlerweile von zahlreichen privaten und vermehrt auch zu gewissen Teilen von gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Krankenkasse die Osteopathie fördert und ob hierfür ein Privatrezept erforderlich ist, empfehlen ich eine entsprechende Rücksprache.

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